Tag 15 – auf nach Rio!
Sie war so steil, dass man dort
weder zu Fuß noch zu Pferd noch zu Fahrrad oder sonstigem
Verkehrmittel hochkam, jedenfalls nicht ohne rückwärts runter zu
fallen. Am Ende dieser Straße (die zum leichteren Erklimmen mit
Stufen versehen war) wartete ein Mann und streckte die Hand aus... da
wir nun mit dieser Geste schon etwas vertraut waren, wussten wir,
dass er keine Orange haben wollte, sondern das Geld für den
Eintritt. Da wir eh schon fast da waren gaben wir es ihm und
betrachteten nun die Statue (die echt riesig war), den tollen
Ausblick auf Strand, Meer und Umgebung.
Natürlich konnte man auch in
eine kleine Kapelle gehen, die u.a. Auskunft darüber gab, dass es
mindestens 16 verschiedene Jesusstatuen in der Größe überall auf
der Welt gab, in Mexico, Brasilien, Portugal, Spanien, Vietnam,
Kolumbien etc.
Nach ein paar Fotos fing es an voller zu werden und
wir setzen uns unter die Statue und planten die nächsten Ziele.
Als
es dann richtig zu regnen anfing, verlegten wir dies in die Kapelle,
wobei Benni dort der ehrenvollen Aufgabe nachging die Krabben, die
sich entweder in der Kapelle verirrt hatten (oder möglicherweise auf
ihrem eigenen Jacobsweg waren – man weiß ja nie!) wieder hinaus zu
befördern. Aber so richtig wollten die das nicht, so entstand ein
kleiner Kampf zwischen David (Krabbe) und Goliath (Benni), wobei sich
die Krabbe am Ende aber stolz erhobenen Hauptes zur Türe raustragen
ließ.
Da es kurz aufhörte zu regnen, dachten wir, es wäre eine
gute Idee jetzt loszulaufen, damit wir trocken ankamen... das war
allerdings nicht der Fall! Auf der Hälfte fing es richtig an zu
regnen, sodass wir ein bisschen wie die begossenen Pudel am Strand
langliefen und als wir unsere Wäsche abholten so richtig
durchgeweicht waren. Da das Wetter heute Abend nicht zum „um –
die – Häuser – ziehen“ einlud, verbrachten wir unser
Abendbrot zum ersten Mal bei einem Film von meiner kleinen
Festplatte.
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